Tina, auch Tinchen, Katinka oder Äffchen genannt

Tina gehörte einer Drogenabhängigen, die sie an einer 1m Kette an Paletten angebunden hielt.

Die Menschen, die die Tierschützer vor Ort auf Tina aufmerksam machten, erzählten, dass Tina dort 3 Welpen bekam (vermutlich kam irgendein unkastrierter Rüde vorbei und deckte sie). Eins der Welpen starb bei der Geburt, das 2. wurde überfahren und das 3. strangulierte sich selbst an der Leine/Kette, mit der es befestigt war.

Tina kam im August 2009 in die Station in Spanien, die unser Verein unterstützt. Sie ist 28 cm "hoch" und wiegt 5,9 kg.

Bis Dezember kam nicht eine Anfrage für die Maus und so entschied ich mich, sie zur Pflege zu mir zu nehmen.

Ich holte sie mit anderen Hunden vom Flughafen ab - sie "meckerte" in ihrer Box - ihr dauerte das auspacken zu lange - Tina hat keiiine Zeit zu verplempern ;).

Ich fuhr mit ihr nach Hause - das erste, was Adrian sagte war: "ist die häßlich" tzzzz,..

Meine Mutter wohnte zu diesem Zeitpunkt bei uns und freute sich auf einen Schoßhund,.. tja, Tina hat zwar genau die richtige Größe und das richtige Gewicht, ABER: KEINE ZEIT !! ;-)

Tina hat die selbe graue Stähne auf der Stirn, die auch meine Mutter hat, sie war also der Mama-Hund.

Sie lebte sich rasch ein, war vom ersten Tag an stubenrein, lief bereits nach 2 Wochen ohne Leine und auch, oder gerade, weil sie vom Charakter her so ganz anders war, paßte sie optimal zu Boomer und in unsere Familie.

Obwohl Tinchen so klein ist und sich bereits in Deutschland befand, was normalerweise sehr hilfreich bei der Vermittlung ist, gab es auch hier nicht eine einzige Anfrage für sie.

Immer häufiger "erwischte ich" Adrian (der ja auf gar keinen Fall einen Zweithund möchte) dabei, wie er mit Tina spielte oder schmuste - natürlich nur, wenn er sich unbeobachtet fühlte.

Tina ging das Alles aber auch sehr gut an - sie ist nicht so extrem auf mich fixiert, sondern mag Herrchen genauso gern wie mich.

Im Februar 2010 erlag meine Mutter ihrem Krebsleiden - ich konnte mich nun nicht mehr von dem Mama-Hund trennen, es ging einfach nicht.

Auch Adrian ging das sehr nahe und so schenkte er mir Tina zum Valentinstag - nun war Tina MEINE ValenTina.

Tina mag die Hundeschule, sie lernt sehr schnell, weil sie, terrier-like, vieles schnell umsetzen kann.

Sie ist unbeschwert und unkompliziert, ein Clown, der einen schon morgens zum Lachen bringt, immer gut drauf und voller Tatendrang.

Schmusen und spielen musste sie erst lernen - heute beherrscht sie das perfekt.


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